Mini ist eine britische Marke im Besitz des deutschen Konzerns BMW, die auf ikonische Weise mit der Herstellung kleiner Stadtfahrzeuge verbunden ist. Der legendäre Mini Minor aus den 60er-Jahren, der untrennbar auch mit der Kultfigur Mr. Bean verknüpft ist, ist mit 5,3 Millionen Fahrzeugen das mit Abstand meistverkaufte britische Auto überhaupt.
Nach der Übernahme von Mini durch BMW wurde die Fahrzeugproduktion in ein modernes Werk in Oxford verlagert, das mit 4 Tausend Mitarbeitern jährlich mehr als 250 Tausend Autos produziert. Komponenten für Mini-Fahrzeuge werden jedoch auch in den Werken Hams Hall und Swindon gefertigt. In den vergangenen Jahren investierte der Automobilhersteller zudem in Werke in Thailand, Malaysia und Indien.
Das erste unter der Bezeichnung Mini verkaufte Fahrzeug war der britische Zweitürer Morris Mini Minor, der im Jahr 1959 auf den Markt kam. Das legendäre Auto wurde zu einem Symbol der 60er-Jahre, in denen Modelle mit der Bezeichnung Mini allerdings weiterhin von den Marken Austin oder Morris produziert wurden. Aufgrund des großen kommerziellen Erfolgs wurde im Jahr 1969 jedoch der eigenständige Automobilhersteller Mini als Teil der Rover Group gegründet. Im Jahr 1994 übernahm der deutsche Automobilhersteller BMW die Rover Group samt Mini und erweiterte sein Portfolio damit um kleine Kompaktwagen und SUV.
Obwohl Mini vor allem für kleine zweitürige Automobile bekannt ist, richtet sich das Unternehmen seit der Übernahme durch BMW zunehmend auf die Produktion mittelgroßer Viertürer aus. BMW bemüht sich damit, das Image von Mini als Hersteller traditionell kompakter Fahrzeuge zu bewahren, die zugleich die hohen Standards von BMW erfüllen.
Nach der raschen Expansion in den 60er-Jahren verbreiteten sich Fahrzeuge der Marke Mini nicht nur auf dem europäischen, sondern in großem Umfang auch auf dem amerikanischen und asiatischen Markt.