Der Regensensor gibt es in Autos schon seit über 50 Jahren – wissen Sie, wie er funktioniert?

Der Regensensor gibt es in Autos schon seit über 50 Jahren – wissen Sie, wie er funktioniert?

Jiří Zelinka, 9. April 2020

Die Technologie des Regensensors gibt es schon seit den 1950er-Jahren. In Autos tauchten Sensoren jedoch erst in den 1990er-Jahren auf, und heutzutage sind sie bereits recht verbreitet. Die Erkennung von Wasser und das automatische Einschalten der Scheibenwischer erleichtern Ihnen die Arbeit und helfen Ihnen, sich besser auf das Fahren zu konzentrieren.

Wie funktioniert diese Technologie?

Der Regensensor ist neben dem Rückspiegel angebracht und liegt an der Windschutzscheibe an, in manchen Fällen findet man ihn auch oberhalb des Spiegels. Ein kleiner Teil der Windschutzscheibe ist geschwärzt, um den Sensor zu verdecken. Der Sensor selbst besteht aus Infrarot-Leuchtdioden, die Licht auf die Windschutzscheibe abstrahlen, das dann auf eine Fotodiode reflektiert wird. Das Licht wird vom System in einem bestimmten Winkel ausgesendet. Bei Regen werden diese Strahlen gestreut, wodurch sich auch der Winkel ändert. Das System wertet diese Informationen aus und steuert danach den Wischermechanismus sowie dessen Geschwindigkeit. Über einen Regler lässt sich die Empfindlichkeit des Sensors einstellen. Gleichzeitig werden auch mögliche Beschädigungen oder Verschmutzungen der Scheibe berücksichtigt.

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Vorteile des Regensensors

Ein großer Vorteil des Regensensors ist die Sicherheit für Sie und andere. Die Technologie schaltet den Wischermechanismus sofort ein, ohne dass Sie Ihre Aufmerksamkeit von der Fahrbahn abwenden müssen. Das rechtzeitige Einschalten der Scheibenwischer sorgt zudem dafür, dass nichts Ihre Sicht auf die Fahrbahn beeinträchtigt. Das ist zum Beispiel beim Überholen auf nasser Fahrbahn nützlich, wenn durch das Auto vor Ihnen große Mengen Wasser auf die Scheibe spritzen. So können Sie sich ausschließlich auf das Fahren konzentrieren, da der Sensor die Arbeit für Sie übernimmt und dadurch die Fahrsicherheit erhöht.

Installation

Heute verfügt die große Mehrheit der Fahrzeuge serienmäßig über einen Regensensor, der meist durch Verschieben des Wischerhebels in die erste Stufe aktiviert wird. Wenn Sie die Windschutzscheibe wechseln, ist häufig ein Montagegel oder ein Gelpad erforderlich. Das durchtretende Licht muss nämlich von jeglichen möglichen Störungen befreit werden, die den Strahlengang beeinträchtigen und falsche Informationen liefern könnten. Andernfalls würde der Sensor nicht so funktionieren, wie er sollte. Das spezielle Gel verbindet die Scheibe optisch mit dem Sensor und verhindert so jegliche unerwünschten Effekte. Es muss nur in dem Moment aufgetragen werden, in dem der Sensor befestigt werden soll. Es muss jedes Mal erneuert werden, wenn die gesamte Scheibe ausgetauscht wird.

Die Bauweise der Sensoren muss heute jedoch nicht mehr nur einen Regensensor bedeuten, es werden bereits weitere Generationen hergestellt, die Feuchtigkeit oder die Intensität der Sonneneinstrahlung erkennen können. Sogar Busse können mittlerweile mit einem Sensor ausgestattet sein, man muss nur den richtigen wählen, der mit einer speziellen optischen Beschichtung versehen sein muss. Und obwohl es scheinen mag, dass diese Funktion nicht besonders notwendig ist, da viele Fahrer den Wischermechanismus auch problemlos automatisch aktivieren können, handelt es sich immer noch um eine zusätzliche Aufgabe, die der Fahrer erledigen müsste, und selbst diese Kleinigkeit trägt zu einer besseren Konzentration beim Fahren bei.

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