Der Striker ergänzt den größeren Dacia Bigster, ist aber nicht einfach ein weiteres SUV. Dacia beschreibt ihn als Alternative zwischen SUV, Kombi und Limousine. Das Modell ist 4,62 Meter lang und liegt damit ungefähr auf dem Niveau eines C-Segment-Kombis, ist 1,53 Meter hoch und bietet 19 cm Bodenfreiheit bei den 4x2-Versionen beziehungsweise 20 cm bei der 4x4-Ausführung.

Interessant ist auch der Fokus auf Aerodynamik. Dacia nennt einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,29 und ein vorläufiges Gewicht von rund 1 400 kg je nach Motorisierung und Ausstattung. Bei einem Auto dieser Größe ist das wesentlich, denn der Striker soll vor allem auf niedrige Betriebskosten setzen, nicht auf hohe Leistung.

Im Angebot stehen vier elektrifizierte Antriebseinheiten. Die Basis bildet der mild hybrid-G 140, also ein 1,2-Liter-Dreizylinder mit 48V-Mildhybridsystem und der Möglichkeit, mit Benzin oder LPG zu fahren. Dacia nennt dafür eine Batterie mit 0,8 kWh und ein sechsstufiges manuelles oder automatisches Getriebe.
| Version | Technische Basis | Wichtiger Wert |
|---|---|---|
| mild hybrid-G 140 | 1.2 Turbo, 48V, Benzin/LPG | 103 kW, Schaltgetriebe oder Automatik |
| Hybrid 155 | 1.8 Benzin + zwei Elektromotoren | 116 kW, Batterie 1,4 kWh, CO₂ unter 100 g/km |
| Hybrid 150 4x4 | 1.2 Mildhybrid vorn + Elektromotor hinten | 110 kW, hinterer Elektromotor 23 kW, fünf Fahrmodi |
Der Vollhybrid 155 nutzt einen 1,8-l-Saugbenziner, zwei Elektromotoren und ein Getriebe ohne Kupplung. Dacia gibt an, dass er in der Stadt bis zu 80 % der Zeit rein elektrisch fahren kann. Der Spitzenantrieb Hybrid 150 4x4 kombiniert vorn einen 1,2-Liter-Mildhybrid mit 103 kW und hinten einen Elektromotor mit 23 kW. Die Hinterachse wird je nach Bedarf bis 140 km/h zugeschaltet, und die Version Extreme bekommt auch Hill Descent Control.
Dacia bleibt bei einer einfachen Reihe aus vier Ausstattungen: Essential, Expression, Extreme und Journey. Extreme zielt auf Outdoor-Nutzung, hat abwaschbare TEP-microcloud-Polsterung und Gummimatten mit 50% Anteil recycelten Materials. Journey setzt eher auf Komfort, einschließlich elektrisch verstellbarem Fahrersitz, beheizbaren Vordersitzen und Lenkrad oder elektrisch betätigter Heckklappe.
Der Innenraum hat fünf Plätze, ein Panorama-Glasdach für Extreme serienmäßig und für Journey gegen Aufpreis, bis zu neun YouClip-Halterungen und ein 6,7-Liter-Ablagefach unter der Armlehne. Dacia nennt außerdem mehr als 32 % Materialien aus der Kreislaufwirtschaft und 47 kg recycelte Kunststoffe.

Für Dacia ist der Striker auch strategisch wichtig. Die Marke will laut Pressemitteilung den Anteil der C-Segment-Modelle an ihren Verkäufen von 20 % auf 33 % bis 2030 erhöhen. Den ersten Artikel über die frühere Enthüllung des Striker finden Sie hier: Dacia Striker, früher C-Neo: Hybrid, LPG und 4x4-Antrieb vor der Premiere.