Škoda stellt beim kabellosen Laden an Bord auf den Qi2-Standard mit magnetischer Zentrierung des Smartphones um. Laut Škoda Storyboard ist die Marke die erste, die die Qi2-Technologie mit magnetischer Fixierung auf dem europäischen Markt in die Serienproduktion bringt. In der Praxis soll es vor allem ein verbreitetes Problem lösen: Liegt das Smartphone in der Ablage nicht exakt auf der Spule, lädt es langsamer, der Ladevorgang setzt aus und das Gerät erwärmt sich unnötig.
Die neue Ladebox in der Mittelkonsole unterstützt Qi2 mit der Technologie Magnetic Power Profile, ist mit Apple MagSafe kompatibel und schafft laut Škoda bis zu 25 W. Ein Magnetring soll das Smartphone an die richtige Stelle bringen, sodass eine höhere Leistung gehalten wird und zugleich weniger Verlustwärme entsteht. Ebenfalls Teil der Lösung ist eine aktive Kühlung; Smartphones ohne integrierte Magnete sollen für den vollen Funktionsumfang eine kompatible Hülle oder einen Magnetring nutzen.
| Element | Was Škoda angibt |
|---|---|
| Standard | Qi2, Magnetic Power Profile |
| Kompatibilität | Apple MagSafe, Qi2 und ältere kabellos ladende Geräte mit Einschränkungen je nach Zubehör |
| Leistung | bis zu 25 W bei korrekter Ausrichtung |
| Temperaturmanagement | aktive Kühlung der Ladebox |
| Entwicklung | hauptsächlich in Mladá Boleslav, rund 18 Monate |
Škoda gibt an, dass die Entwicklung vor allem in Mladá Boleslav stattfand und die Lösung später auch zu weiteren Marken des Volkswagen-Konzerns kommen soll. Vom ersten Konzept bis zur Serienproduktion sollen rund 18 Monate gereicht haben, also laut dem Autobauer ungefähr die Hälfte der üblichen Zeit für eine ähnliche Komponente. Den Aufpreis in der tschechischen Preisliste oder die genaue Liste der Versionen nennt der Artikel bislang nicht, deshalb muss man beim konkreten Fahrzeug auf die Ausstattung achten; die ältere Phonebox tauchte in Škoda Fahrzeugen bereits 2016 im Octavia und Superb auf.