Das BMW-Group-Werk im bayerischen Regensburg erreichte 2025 ein historisches Hoch — 356 901 Fahrzeuge liefen vom Band. Das sind 14 380 mehr als im Jahr zuvor und zugleich die höchste Jahresproduktion in der vierzigjährigen Geschichte des Werks, teilte der Hersteller mit.
Regensburg ist damit das ausgelastetste BMW-Werk in ganz Europa. Alle 57 Sekunden verlässt ein Fahrzeug das Montageband — das entspricht rund 1 400 Autos pro Tag im Dreischichtbetrieb.
Den Großteil der Produktion machen zwei Modelle aus. Der BMW X1 (einschließlich des elektrischen iX1) trug mit mehr als 266 000 Einheiten zum Gesamtvolumen bei, der BMW X2 überschritt 90 000 Einheiten. Vom Gesamtvolumen waren über 150 000 Fahrzeuge elektrifiziert — entweder vollelektrisch oder als Plug-in-Hybrid.
Mehr als die Hälfte der Produktion ging an europäische Kunden, über 55 000 Autos blieben in Deutschland, und mehr als 100 000 Einheiten gingen in Überseemärkte.

Die Produktion in Regensburg begann im Oktober 1986, als der erste BMW 3er (E30) vom Band lief. Seitdem hat das Werk 8,7 Millionen Fahrzeuge produziert. Das meistverkaufte Modell in der Geschichte des Werks bleibt der 3er der Generation E46 mit 1 488 660 produzierten Einheiten.
Seit 2019 ist es dem Werk gelungen, die Produktionskosten um ein Viertel zu senken. Im Werk arbeiten rund 9 000 Menschen, darunter 380 Auszubildende.
Das Werk investiert in Automatisierung. Seit Anfang 2025 werden neu produzierte Fahrzeuge autonom, ohne Fahrer, vom Montageband zu den Verladezonen gebracht. Die Qualität wird durch Systeme mit künstlicher Intelligenz kontrolliert.
In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts soll in Regensburg die Produktion von Modellen auf der Plattform Neue Klasse beginnen. Es wird spekuliert, dass genau hier die nächste Generation des iX1 entstehen wird.