Die Umsätze des Konzerns erreichten 153,5 Milliarden Euro, ein Rückgang von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte operative Verlust belief sich auf 842 Millionen Euro. Laut Carscoops sind die Stellantis-Aktien seit Jahresbeginn um mehr als 30 % gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit der Gründung des Konzerns gesunken.

Im gesamten Jahr 2025 lieferte Stellantis 5,57 Millionen Fahrzeuge aus, ein Plus von 1 % gegenüber dem Vorjahr. Damit behauptete der Konzern den fünften Platz unter den weltweiten Herstellern hinter Toyota (11,3 Mio.), Volkswagen (8,98 Mio.), der Hyundai Motor Group (7,27 Mio.) und General Motors (6,11 Mio.).
Wichtiger ist jedoch der Trend: Im zweiten Halbjahr 2025 stiegen die Auslieferungen um 11 % und der Umsatz um 10 %. Nordamerika legte um 231 000 Fahrzeuge zu (+39 %), die Bestellungen in Europa wuchsen im vierten Quartal um 23 %. Laut internen Daten von Stellantis verbesserte sich auch die Qualität — die Zahl der gemeldeten Mängel im ersten Betriebsmonat sank in Nordamerika um mehr als 50 % und in Europa um 30 %.
| Kennzahl | 2025 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 153,5 mld. € | 156,9 mld. € | −2 % |
| Nettogewinn/-verlust | −22,3 mld. € | +5,5 mld. € | n/a |
| Auslieferungen (gesamt) | 5,57 mil. | 5,53 mil. | +1 % |
| Auslieferungen (H2) | 2,88 mil. | 2,60 mil. | +11 % |
| Freier Cashflow | −4,5 mld. € | −6,0 mld. € | +25 % |
Vor dem Hintergrund der gewaltigen Verluste des Konzerns sticht die Leistung von Alfa Romeo hervor. Laut Autoblog stiegen die weltweiten Verkäufe der italienischen Marke um 20,1 %. Zugpferd war Asien (+43,8 %) dank der Wiederaufnahme der Aktivitäten in Taiwan und Malaysia. In Europa legte Alfa Romeo um 31,1 % zu. Die Marke profitiert davon, dass sie als eine der wenigen im Konzern eine klar premiumorientierte Positionierung und eine stimmige Modellpalette (Giulia, Stelvio und Tonale) beibehalten hat.

In Tschechien sind die Stellantis-Marken ein fester Bestandteil des Marktes. Laut Daten des Verbands der Automobilimporteure (SDA) wurden im Jahr 2025 insgesamt 13 510 neue Pkw des Konzerns zugelassen — fast 7 % mehr als 2024 (12 637). Das Spitzentrio bilden Peugeot (5 412 Zulassungen, +6,7 %), Opel (3 657, +6,9 %) und Citroën (3 397, +18,4 %).
| Marke | 2025 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Peugeot | 5 412 | 5 070 | +6,7 % |
| Opel | 3 657 | 3 420 | +6,9 % |
| Citroën | 3 397 | 2 868 | +18,4 % |
| Fiat | 492 | 647 | −24,0 % |
| Alfa Romeo | 242 | 222 | +9,0 % |
| Jeep | 180 | 240 | −25,0 % |
| DS | 106 | 141 | −24,8 % |
| Gesamt | 13 510 | 12 637 | +6,9 % |

Citroën verzeichnete das stärkste Wachstum (+18,4 %); geholfen haben der neue C3 Aircross und günstige Konditionen beim operativen Leasing. Dagegen büßten Fiat (−24 %) und Jeep (−25 %) ein. Fiat leidet unter einer alternden Modellpalette, während Jeep in Tschechien den Renegade verlor und sein Angebot verkleinerte. Die Rückkehr der Dieselmotoren ins europäische Stellantis-Angebot könnte in den kommenden Monaten vor allem Peugeot und Opel stärken, wo Dieselvarianten in Tschechien traditionell stark nachgefragt werden.
Gleichzeitig erprobt Stellantis den Einsatz von Leapmotor-Technik bei den Marken Fiat und Opel; in Europa könnte das erschwinglichere Elektroautos bringen. Für 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich und eine Verbesserung der Margen. Stellantis hat außerdem den Emissionspool mit Tesla verlassen, was auf ein größeres Vertrauen in die eigenständige Erfüllung der Emissionsziele hindeutet.
Stellantis, die Muttergesellschaft von vierzehn Automarken, darunter Peugeot, Citroën, Opel, Fiat und Alfa Romeo, wies für das Jahr 2025 einen Nettoverlust von 22,3 Milliarden Euro aus. Es ist das erste Jahresdefizit des Konzerns seit seiner Entstehung durch die Fusion von PSA und FCA im Jahr 2021. Noch 2024 erzielte der Konzern einen Nettogewinn von 5,5 Milliarden Euro. Hinter dem Einbruch stehen außerordentliche Abschreibungen in Höhe von 25,4 Milliarden Euro im Zusammenhang mit dem, was das Management als „grundlegende strategische Kehrtwende" bezeichnet.
„Die Ergebnisse des Jahres 2025 spiegeln die Kosten wider, die mit der Überschätzung des Tempos der Energiewende verbunden sind, sowie die Notwendigkeit, die Wahlfreiheit der Kunden zwischen elektrischen, hybriden und Verbrennungstechnologien wieder in den Mittelpunkt unserer Pläne zu stellen", erklärte Stellantis-CEO Antonio Filosa in einer Pressemitteilung.
Filosa löste an der Konzernspitze Carlos Tavares ab, der die Elektrifizierung über alle vierzehn Marken hinweg konsequent vorangetrieben hatte. Die Strategie umfasste die Entwicklung von Plattformen für elektrische SUVs und Limousinen, einschließlich eines elektrischen Nachfolgers des ikonischen Dodge Charger. In der Praxis erreichten Modelle wie der Jeep Wagoneer S (in den USA 11 000 verkaufte Einheiten pro Jahr gegenüber 210 000 beim Grand Cherokee) und der elektrische Dodge Charger (7 400 Einheiten) jedoch nicht die erwarteten Volumina.
Die Neuausrichtung der Strategie bringt konkrete Veränderungen mit sich. In Nordamerika kehrt der HEMI-V8-Motor in den Pickup Ram 1500 zurück. Der rein elektrische Ram-Pickup wurde laut Gizmodo zurückgestellt, während die Variante mit Range Extender — ein Benzingenerator versorgt die Elektromotoren — stärker in den Fokus rückte.
In Europa bringt Stellantis Dieselmotoren in ausgewählte Modelle zurück, aus denen sie zuvor entfernt worden waren, und ergänzt die bislang rein elektrischen Kleinwagen um Mild-Hybrid-Benzinvarianten. Die Überarbeitung des Plans betrifft auch die verschobenen Nachfolger von Alfa Romeo Stelvio und Giulia, die künftig neben den elektrischen auch Verbrennervarianten erhalten. Ermöglicht werden soll die Änderung unter anderem durch die laufende Überarbeitung der europäischen Vorschriften und die Debatte über Ausnahmen; das EU-Rahmenziel für 2035 bleibt bislang jedoch bestehen.
Um die Bilanz zu stabilisieren, setzte der Vorstand die Dividendenausschüttung aus und genehmigte die Emission von Hybridanleihen im Volumen von bis zu 5 Milliarden Euro. Der freie industrielle Cashflow blieb mit −4,5 Milliarden Euro negativ, was jedoch eine Verbesserung um 25 % gegenüber 2024 bedeutet.
Die Umsätze des Konzerns erreichten 153,5 Milliarden Euro, ein Rückgang von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte operative Verlust belief sich auf 842 Millionen Euro. Laut Carscoops sind die Stellantis-Aktien seit Jahresbeginn um mehr als 30 % gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit der Gründung des Konzerns gesunken.

Im gesamten Jahr 2025 lieferte Stellantis 5,57 Millionen Fahrzeuge aus, ein Plus von 1 % gegenüber dem Vorjahr. Damit behauptete der Konzern den fünften Platz unter den weltweiten Herstellern hinter Toyota (11,3 Mio.), Volkswagen (8,98 Mio.), der Hyundai Motor Group (7,27 Mio.) und General Motors (6,11 Mio.).
Wichtiger ist jedoch der Trend: Im zweiten Halbjahr 2025 stiegen die Auslieferungen um 11 % und der Umsatz um 10 %. Nordamerika legte um 231 000 Fahrzeuge zu (+39 %), die Bestellungen in Europa wuchsen im vierten Quartal um 23 %. Laut internen Daten von Stellantis verbesserte sich auch die Qualität — die Zahl der gemeldeten Mängel im ersten Betriebsmonat sank in Nordamerika um mehr als 50 % und in Europa um 30 %.
| Kennzahl | 2025 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 153,5 mld. € | 156,9 mld. € | −2 % |
| Nettogewinn/-verlust | −22,3 mld. € | +5,5 mld. € | n/a |
| Auslieferungen (gesamt) | 5,57 mil. | 5,53 mil. | +1 % |
| Auslieferungen (H2) | 2,88 mil. | 2,60 mil. | +11 % |
| Freier Cashflow | −4,5 mld. € | −6,0 mld. € | +25 % |
Vor dem Hintergrund der gewaltigen Verluste des Konzerns sticht die Leistung von Alfa Romeo hervor. Laut Autoblog stiegen die weltweiten Verkäufe der italienischen Marke um 20,1 %. Zugpferd war Asien (+43,8 %) dank der Wiederaufnahme der Aktivitäten in Taiwan und Malaysia. In Europa legte Alfa Romeo um 31,1 % zu. Die Marke profitiert davon, dass sie als eine der wenigen im Konzern eine klar premiumorientierte Positionierung und eine stimmige Modellpalette (Giulia, Stelvio und Tonale) beibehalten hat.

In Tschechien sind die Stellantis-Marken ein fester Bestandteil des Marktes. Laut Daten des Verbands der Automobilimporteure (SDA) wurden im Jahr 2025 insgesamt 13 510 neue Pkw des Konzerns zugelassen — fast 7 % mehr als 2024 (12 637). Das Spitzentrio bilden Peugeot (5 412 Zulassungen, +6,7 %), Opel (3 657, +6,9 %) und Citroën (3 397, +18,4 %).
| Marke | 2025 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Peugeot | 5 412 | 5 070 | +6,7 % |
| Opel | 3 657 | 3 420 | +6,9 % |
| Citroën | 3 397 | 2 868 | +18,4 % |
| Fiat | 492 | 647 | −24,0 % |
| Alfa Romeo | 242 | 222 | +9,0 % |
| Jeep | 180 | 240 | −25,0 % |
| DS | 106 | 141 | −24,8 % |
| Gesamt | 13 510 | 12 637 | +6,9 % |

Citroën verzeichnete das stärkste Wachstum (+18,4 %); geholfen haben der neue C3 Aircross und günstige Konditionen beim operativen Leasing. Dagegen büßten Fiat (−24 %) und Jeep (−25 %) ein. Fiat leidet unter einer alternden Modellpalette, während Jeep in Tschechien den Renegade verlor und sein Angebot verkleinerte. Die Rückkehr der Dieselmotoren ins europäische Stellantis-Angebot könnte in den kommenden Monaten vor allem Peugeot und Opel stärken, wo Dieselvarianten in Tschechien traditionell stark nachgefragt werden.
Gleichzeitig erprobt Stellantis den Einsatz von Leapmotor-Technik bei den Marken Fiat und Opel; in Europa könnte das erschwinglichere Elektroautos bringen. Für 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich und eine Verbesserung der Margen. Stellantis hat außerdem den Emissionspool mit Tesla verlassen, was auf ein größeres Vertrauen in die eigenständige Erfüllung der Emissionsziele hindeutet.